19.1.09

Das verflixte letzte Mal

Diese "DaswarjetztabernunwirklichdasletzteMal"-Einstellung funktioniert in Verbindung mit elektronischer Tanzmusik und dem Hirsch überhaupt nicht.

Nicht nur, dass meine Luft meinem "Voice.reloaded"-Status nachzieht und auch langsam wieder kommt (oder vielleicht habe ich mich auch nur einfach daran gewöhnt), einen DJ-Battle kann man nicht einfach so ungetanzt vorbeiziehen lassen und als ich das letzte Mal wildstylte, traf ich M. und stand zwei Wochen später mit ihm auf einem Berg.
"Deine Welt ist mir zu kunterbunt." wurde mir vor der langen Zeit von geschätzten 395 Tagen mal gesagt. Entschuldigung dafür – aber ich liebe es einfach.
Diese Woche treffe ich vielleicht Phonomatrix, den User einer anonymen Inet-Plattform, über den ich durch aktives Frage-und-Antwort-Spiel herausbekam, dass wir beide im gleichen Supermarkt einkaufen. So schnell schrumpfen große virtuelle Welten zu Winzigkeiten zusammen. Vielleicht transferrieren wird das Ganze ja in die Realität, wozu auch immer, aber Zeit zu spielen kann ich auch nicht ungespielt vorbeiziehen lassen.
Phonomatrix vergisst wohl die Würfel, er bleibt trinkend woanders hängen und ich zapple wie der Teufel während einer grandiosen, extrem schlecht besuchten Veranstaltung mit elektronischer Tanzmusik. Die Tanzfläche ist voll, der Rest des Ladens leer. Das macht aber nichts. Ihr wisst ja, Tempel und so...
Und als ich am Sonntag gefragt werde, wie mein Wochenende so war, kann ich antworten mit: "Süffig und beatig" – weil der Freitag eher im Zeichen von Wein und ähnlichen Getränken stand, die viel mehr Alkohol haben als Bier. Später dann, Sonntag Abend total spießig vor dem Tatort sitzend, weiß ich: Das hat sich mal wieder volle Kanne gelohnt. Yeah.

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