26.1.09

"Du wirst ein Boot brauchen."

So nah am Wasser da oben dann auf jeden Fall.
Hier brauche ich mehr Zeit und so. Ich habe kein Geschirr mehr, weil ich die Abspülerei auf der Tagesordnung immer ganz nach hinten schiebe und dann keine Lust mehr habe oder das Bett lauter nach mir brüllt.
Ich habe den Tchibo-Kleiderständer und das Ivar-Regal verkauft. Heute war ich noch schnell Schwimmen, weil der Rücken schmerzte. Zur Belohnung lade ich mir drei neue Songs in die Sammlung. Gratis-Markenware. Da hüpft das Herz der musiksüchtigen Menschin. Genau diese drei Songs habe ich mir jetzt Zeit genommen, um diesen Eintrag hier runterzuspulen.
Nebenan gammelt das dreckige Geschirr. Noch 66 Tage, dann gammelt hier gar nichts mehr.
Ich sortiere meinen Papierstapel, weil ich sonst nicht mehr weiß, welche Jobs ich abgerechnet habe und welche nicht. Heute im Postkasten: Ein Erinnerungsbescheid des Finanzamts. Mein Jahresabschluss 2007 ist noch nicht eingegangen. Ich erinnere mich an ein Telefongespräch mit einem Versprechen. Das war letztes Jahr, Ende Dezember. Tja, Frau D. war wohl nichts.
Zurück zum Norden: Augustinerbier gibts da, sagte mir der Bootsbauer. Und all die Konzerte, die ich am Wochenende woanders nicht wahrnehmen konnte. Das gab heute einen Luftsprung.
Heute beim Bahnen ziehen über existenzielle Fragen nachgedacht. Buchstabe R: Ringelpietz mit Anfassen, Retten, Rettung, richtiger Weg. Hinterher abgeklärt und abgesegnet worden.
Eine Minute Dreißig noch. Dann sind alle Songs durch- Auf dem Boden liegt jetzt lauter Papier. Ein Etappensieg, reicht für die nächsten 24 Stunden.
Zum Schluss eine pro-forma-Zappingrunde durchs DVBT. Und eine Empfehlung aus den drei Songs: Empire Of The Sun – Walking On A Dream Banales, poppiges Gedöns aus der Dose. Endloslooptauglich und am besten geeignet als Hintergrundgeräusch beim Bloggen.

Ich bin die letzte, ich mach das Licht aus.
Gut N8.

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