19.9.08

Cairns

Die erste dicke Reisefuehreretappe ist damit abgeschlossen. Jetzt also Cairns und das bis zum Abflug am 24. diesen Monats. Der erste Eindruck ist aehnlich den anderen Staedten: Sehr amerikanisch, sehr bunt und unendlich viele Backpacker. Hunderte Klamottenlaeden mit Surferhosen und auch viele Cafes, was allerdings schon wieder sehr europaeisch ist und damit ein dicker Pluspunkt. Kein Starbucks, keine andere Kette oder aehnliches, was unsere Fussgaengerzonen daheim so verseucht. Und schoen viele abartige, fettige, fremdartige Snacks. Ich esse immer das, wovon ich bei der Beschreibung nur die Haelfte verstehe. Nur Vegemite-Sachen verkneife ich mir, das ist hier eine Spezialitaet, Brotaufstrich auf Hefebasis. Muss man nicht haben.
Das Auto haben wir mit 10 Millionen toten Insekten termin- und kilometergerecht abgeliefert und sind somit erst mal wieder per pedes unterwegs. Macht nix, wir wohnen zentral, zum Strand (und damit zum Geschehen und zum Essensboulevard) bzw. zur Promenade sind es nur fuenf Gehminuten.
Hier gibt es uebrigens, wie auch in Airlie Beach, eine Art Freibad direkt am Meer, das nennt sich Lagoon und der Eintritt ist kostenlos. Warum gibt es sowas nicht auch bei uns?
Wir treffen Amanda wieder, die schon mit uns durch die Withsundays gesegelt ist. Sie bleibt aehnlich lange wie wir hier und spaetestens in Darwin werden wir uns wohl auch wieder ueber den Weg laufen. Wenn es klappt, machen wir die Tour zum Kakadoo Nationalpark dann zu dritt.
Morgen geht es ans Cape Tribulation, das Cape York faellt aufgrund von Zeit- und Geldmangel flach (ueber 1000 Euren, nur weil man Zeit sparen und fliegen will.... muss etz dann doch nicht sein.)
Der Hinweis, dass Cairns teuer ist, weil viel Tourismus, stimmt uebrigens nicht. Zumindest nicht, was Touren angeht. Cairns ist in dieser Hinsicht ziemlich guenstig, weil viel Tourismus.
Aber nicht vergessen: Trinken in der Oeffentlichkeit ist in Australien verboten!!!!!!!

Kleiner Vokabelhelfer: laundry detergent - Waschpulver

Track des Tages: Jimmy Eat World - Drugs For Me


PS: Ich moechte im Uebrigen darauf hinweisen, dass es keinen Grund gibt, mich zu bedauern, da ich eigentlich ganz froh bin, mit meinen 27 Jahren Dinge differenziert betrachten und beurteilen zu koennen.

4 Kommentare:

  1. Ich plädiere dafür, dass väterliche Ratschlage den Kindern vorbehalten sein sollten.
    Wo kommen wir denn da hin - hier reisen erwachsene Menschen und keine Teenies.

    Psychoanalyse per Blog ist übrigens eine interessante Geschäftsidee, das sollte man im Auge behalten!

    Keep rockin' and rollin'!

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  2. Im übrigend erwartet die Masse der Leserschaft ehrliche Eindrücke und differenzierte Berichte in diesem Blog - himmelhochjauchzende Urlaubsschönfärbereien zur Blendung der Allgemeinheit und des eigenen Ichs sind in der pauschalen Masse der Bevölkerung zu suchen.

    Hochachtungsvoll in vollster Zustimmung mit Onkel Hotte
    Schlaubi Schlumpf

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  3. Interessant ist, dass ihr zwischen einer einfach Feststellung oder Annahme/Aussage und einer psychologischen Diagnose nicht unterscheiden koennt.
    Dachte der Blog und die Funktion eines Kommentares ist es seinen Eindruck zu schildern. Ich plaediere fuer weniger Klugscheisserei.

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  4. Gut dann soll der Vater nicht mehr klugscheissen - ist doch die gleiche Kernaussage...!!!

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