1.4.09

Die Straße und ich

Vier mal Regensburg und zurück.

Mein Auto kennt die Strecke schon. Ich nicht. Umso besser. Neue Autobahnen sind spannend. In Deutschland fehlen mir gar nicht mehr sooo viele. Mein Favorit ist bisher immer noch die A9 von München nach Nürnberg. Durchgehend dreispurig, ordentlicher Belage, gute Hügel – da heizt man gern und schnell.
Die A9 ist eine Autobahn, die, wenn sie an einem ruhigen Sonntagnachmittag vor mir liegt, mir zuruft, ich solle nicht zögern. Mach ich auch nicht. Es ist mir im Endeffekt egal, wieviel PS und welcher Komfort mich auf vier Rädern von A nach B bringen – schnell fahren macht immer Spaß.

Und diesmal also Regensburg. Gute hundert Kilometer von hier, eine knappe Stunde Fahrzeit. Die Karre muss mal wieder heißlaufen. Ich auch. Also spielen wir ein Spiel: Wie oft schaffen wir auf dieser Strecke 170 km/h und geht es auch bis 180? Oft genug. Oft genug ist auch Elefantenrennen angesagt: CZ-Lkw überholt Pfleiderer-Truck. Am Berg. Macht nix. Ich will nur schnell fahren, ich habs nichts eilig.

Ich mag Autobahnen befahren. Auch wenn es laut ist und die Karre nur 65 Pferdestärken hat. Die Musik ist lauter und wenn der Motor erst mal glüht, hab ich ein paar virtuelle PS mehr zur Verfügung.
Ich freu mich auf Samstag. 5-6 Stunden Autobahn. Nur ich, die Musik und der Asphalt. Geil.

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