Willkommen in Sydney.
Der erste Eindruck zaehlt nicht, das wissen wir ja, und wenn es nicht mehr dunkel ist, sieht alles schon ganz anders aus. Das Hostel liegt zentral, wir koennen zum weltberuehmten architektonischen Muschelhaufen, dem Opera House, laufen. Der komplette erste Tag wird uebrigens mit laufen und gehen verbracht, die City ist nicht so gross, wie sie auf dem Stadtplan aussieht. Oder vielleicht haben wir auch einfach viel Zeit.
Canberra lohnt sich uebrigens wirklich nicht, sofern man kein Wanderjunkie ist oder ein Auto am Start hat: Fuer das kleine Sightseeing-Programm (altes Parlament, neues Parlament) brauchen wir drei Stunden. Und was sehen wir? Das alte Parlament, vor dem auf der anderen Strassenseite ein kleiner Baucontainer steht, auf dem trotzige Aboriginees auf ihre Rechte pochen. Die sogenannte Aboriginee Tent Embassy. Pervers: Im Parlament-Giftshop kann man Eingeborenenkunst kaufen.
Back to Sydney: So stelle ich mir NY vor, nur sind hier nicht allzu viele Freaks unterwegs und alles ist bestimmt eine Dimension kleiner. Dass Sydney teuer sein soll stimmt, allerdings nicht so, dass man es nicht aushalten koennte. Ach so, doch: Das Hochgehen auf die Harbourbridge (also, ganz hoch, nicht einfach nur drueberlatschen!) kostet 190 AUS Dollar. Syl verwarf diese Idee dann ganz schnell wieder, fuer mich kam das sowieso nicht infrage, ich bin ja nicht lebensmuede.
Morgen gibt es Strand und wandern am anderen Ende von dieser Nemo-Stadt und am Montag gibts noch ein bisschen Shopping. Was am Woende passiert, wissen wir noch nicht so genau...
Fotos gehen hier leider wieder nicht :(
Ach so, ich war mit meinem kleinen Ernaehrungs-Exkurs neulich noch nicht wirklich fertig: Ich habe Kuerbis lieben und schaetzten gelernt. Das kommt hier ueberall rein: In den Salat, in die Pasta, auf das Sandwich. Wer sich in Deutschland ein bisschen Australien nachbauen will, macht sich ein Sandwich mit geroestetem Kuerbis, Feta und Rucola und erwaermt das ganze nochmal kurz. Mjamm mjamm....
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