20.10.08

Hippies und Yuppies

Byron Bay war in den 60ern und 70ern eine Hippie-Hochburg, bis in den 80ern die Yuppies kamen. Seitdem lebt man hier in friedlicher Koexistenz nebeneinander her. Wobei zu beachten ist, dass Byron ca. 6500 Einwohner hat. Plus die acht Millionen Backpacker hier. Das "Zentrum" hat man ziemlich schnell abgelaufen, viel Futter-Kram und viel viel Shopping, plus sehr viel Strand, genug fuer alle. Ich finde es hier schon schoen, weiss nicht, warum so viele so schlecht ueber Byron reden. Wahrscheinlich weil Essen gehen und Party hier wirklich teuer sind. Betrifft mich nicht, ich esse meist ausser Haus im Urlaub und die Party hier spare ich mir ja.
Gestern war ich Surfen, Leihgebuehr fuer Wetsuit und Brett und Versicherung fuer ca. 3 Stunden: 15 Euro. Gelernt habe ich auf einem Softboard, das ist ca. 3 mal so dick wie ein normales und daher stabiler. Brauchte eine Weile, bis ich mich darauf balancieren konnte.
Abends war ich mit Tara (einer Australierin aus dem Surf-Kurs) im Beach-Hotel was trinken und irgendwie sind wir dann sieben Leute zum Schluss gewesen. Es kamen noch Bekannte von Tara und zum ersten Mal habe ich verstanden, warum in der Schule die englische Multikulturelle Gesellschaft unterrichtet wird: Ein Asiate, ein Inder, ein Afroamerikaer und ein Libanese kommen an unseren Tisch, allesamt in England aufgewachsen.
Heute ist dann der Gang zum Leuchtturm angesagt und zum Abendessen gibt es Fish n Chips am Strand, weil das fuer sehr lange Zeit mein letztes Fischgericht am Strand sein wird und wir wissen ja: eigentlich esse ich nur Fisch, wenn das Meer in Sichtweite ist. Wobei das eindeutig in die Kategorie "theoretisch" einzuordnen ist.

Ach ja, Syl: Das Hostel hier ist eins der besten: Waesche wird warm gewaschen und kam komplett trocken aus dem Trockner! Kostete insgesamt 5 Dollar. Duschen sind hell und ordentlich.

Das wars dann eigentlich jetzt, ich melde mich aus Brissie nochmal, bevor ich in den Flieger steige.

Kleiner Vokabelhelfer: Lighthouse - Leuchtturm

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